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Eisenmangel

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung und ein geschwächtes Immunsystem schränken unsere Leistungsfähigkeit im Alltag enorm ein. Daher ist es entscheidend, dem Körper mit einer ausgewogenen Nahrung wichtige Nährstoffe, in diesem Fall ein aufnahmefähiges Eisen, zur Verfügung zu stellen um ihn gesund, widerstandsfähig und voller Energie zu erhalten.

Eisen ist bei über 180 Vorgängen im Körper ein essentieller Bestandteil. Der wichtige Vitalstoff wird zur Energiegewinnung in den Kraftwerken (Mitochondrien) unserer Zellen benötigt. Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel wie auch zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei. Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei.

Frauen im Menstruationsalter, Kinder, ältere Menschen, Leistungssportler, aber auch Menschen mit chronischen Darmkrankheiten, gehören zur Risikogruppe für Eisenmangel. Die Zeichen eines Eisen-Defizites reichen von Müdigkeit, Leistungsverlust, Depressionen bis hin zu Herzklopfen und Atemnot bei einer Eisenmangelanämie. Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

 

Die richtige Ernährung bei Eisenmangel

Der Körper kann Eisen nicht selber herstellen – es muss zwingend über die Nahrung zugefügt werden. Die Ernährung bei Eisenmangel ist daher besonders wichtig.

Der Körper braucht gesunde Kost
Die empfohlene Tagesmenge an Eisen liegt bei etwa acht bis 10 Milligramm. Frauen zwischen 19 und 50 Jahren benötigen allerdings etwa 15, Schwangere sogar 20 bis 30 Milligramm täglich. Mit einer gesunden Darmflora und einer gesunden Ernährung bei Eisenmangel können Betroffene den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Fleisch enthält viel Eisen
Gesunde Kost ist essentiell. Wichtig dabei ist: Eisen in tierischen Produkten verwertet der Körper besser als Eisen aus pflanzlicher Nahrung. Zwei- bis dreimal in der Woche sollte deshalb Fleisch auf der Speise-karte stehen.


Pflanzliche Kost unterstützt die Aufnahme
Die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln kann einem Mangel vorbeugen. Laut den Experten fördert Vitamin C die Aufnahme des Wirkstoffs. Zu einer Mahlzeit kann für eine gute Ernährung bei Eisenmangel daher Orangensaft gereicht, ein Salat zubereitet oder ein Joghurt als Dessert serviert werden. Auch ein Tropfen Zitronensaft auf dem Gemüse wirkt sich bereits positiv auf die Versorgung des Körpers aus.

Fleischlos glücklich?
Wichtig ist dieser Ernährungstipp insbesondere für Vegetarier. Die Ernährungsexperten raten ihnen, nach Mahlzeiten auf Kaffee oder Tee zu verzichten. Das Tannin in den Getränken hemmt die Aufnahme des Eisens, ebenso wie Phosphate und Oxalsäuren. Enthalten sind diese in Rhabarber, Spinat oder Kakao. Wer unter starkem Eisenmangel leidet, sollte zunächst gänzlich auf diese Produkte verzichten. Betroffene, die Tabletten einnehmen, müssten außerdem auf die zeitliche Trennung der Medikamenteneinname und dem Verzehr bestimmter Kost wie Milchprodukten achten.

Kohl trifft Kürbiskern
Um dem Eisenmangel als Vegetarier vorzubeugen oder die eigene Ernährung bei Eisenmangel zu optimieren, raten Experten zu einer Reihe bestimmter Lebensmittel. Grünes Blattgemüse, aber auch Weißkohl und Samen wie Sesam oder Kürbiskerne enthalten besonders viel Eisen. Kürbiskerne gelten sogar als die beste Wahl, da bereits eine Hand voll einen Großteil des täglich benötigten Eisens abdeckt – 100 Gramm der Kerne enthalten etwa 12 Milligramm Eisen. Auch Linsen und Hirse füllen die Speicher auf.