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Magnesiummangel

Müdigkeit, Stress, Verspannung der Muskulatur, Muskelkater, Muskelkrämpfe, innere Unruhe, Restless-Legs, prämenstruelles Syndrom, alles Symptome, welche auf einen Magnesiummangel hinweisen können. Welche Magnesiumverbindungen sind nun die Richtigen?

Rund 25g Magnesium befinden sich ungefähr im menschlichen Körper. Magnesium zählt, wie alle anderen Mineralstoffe und Spurenelemente zu den Nährstoffen, welche täglich zugeführt werden sollen. Magnesium wird zudem bei mehr als 300 enzymatischen Vorgängen gebraucht.

Ursachen für Magensiummangel

Der durchschnittliche Bedarf an Magnesium liegt bei ca. 375 mg Magnesium pro Tag. Ganz abhängig von der Magnesiumverbindung, wird Magnesium schneller oder langsamer, besser oder schlechter resorbiert.

Vorab zuerst, was sind die möglichen Gründe für einen Magnesiummangel? Durch die heutige Art und Weise, wie wir leben, sind wir in unserem Alltag mehr und mehr mit Stress und Anspannung konfrontiert. Trotz eines enormen Angebots an Lebensmittel, ernähren sich viele Menschen unter uns doch sehr einseitig. Wie heisst es so schön: Du bist was du isst!
Dieses Sprichwort besagt, dass der Mensch mit seiner Ernährung seinen Körper enorm beeinflussen kann.

Erhöhter Bedarf besteht, bzw. ein Magnesiummangel kann zudem bei Einnahme diverser Medikamente auftreten. Auch ist der Körper durch bestehende Krankheiten oder Entzündungen im Darmbereich oftmals nicht fähig, Magnesium in gewünschten Mengen auch wirklich aufzunehmen.

Kunterbunte Magnesiumverbindungen

Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Bei der Einnahme von Magnesium ist es von Vorteil, wenn das Zugeführte  wirklich im Körper ankommt und genutzt werden kann. Von Vorteil sind dies organische Magnesium-Verbindungen, da der Körper organische Mg-Verbindungen sehr gut verarbeiten kann.

Magnesium-Bisglycinat ist an eine Aminosäure gebunden. Vorteil dieser Magnesiumverbindung ist es, schnell vom Körper erkannt und in grossen Mengen aufgenommen zu werden. Zudem verfügt sie über eine eher beruhigende Wirkung, perfekt bei innerer Unruhe, Restless- Legs und Stress. Magnesiumgluconat hingegen ist an Glucose gebunden. Dadurch kann Magnesium in gut verfügbaren Mengen vom Körper verarbeitet werden. Magnesiumcitrat ist eine bekannte Magnesiumverbindung. Durch sie kann die Nerven- und Muskelerregbarkeit herabgesetzt werden, daher wird diese Verbindung optimal bei Muskelverspannungen, Lidzucken und Kribbeln eingesetzt.

Mit Magnesium flexibel sein

Magnesium steht für Sanftheit und Flexibilität. Calcium stattdessen für die Härte und die Festigkeit. Umso besser Ihre Magnesiumspeicher aufgefüllt sind, umso entspannter können Sie Ihren Alltag angehen. Im Körper von Babys und Kinder überwiegt Magnesium, je älter man wird, umso mehr überwiegt das Calcium. Genau deshalb ist es auch im Alter wichtig, sich mit genügend Magnesium einzudecken.

Magnesiummangel feststellen

Magnesium ist mengenmässig unter den Mineralstoffen an vierter Stelle im Körper vorhanden. Eine Analyse des Magnesiums im Blut kann nur drastischen Magnesiummangel aufzeigen. Das heisst, durch das, dass 60% von Magnesium in unseren Knochen und Zähnen eingelagert ist, zusätzlich nur 1% im Blut und weitere 30% in Muskulatur und Bindegewebe sich befindet, zeigt es durch eine Blutanalyse erst einen Magnesiummangel an, wenn die Magnesiumspeicher in den Knochen bereits schon weitgehend geleert sind. Magnesiummangel-Symptome treten daher deutlich früher auf. Wer auf die richtigen Anzeichen achtet, kann gezielt und rechtzeitig gegensteuern.