tl_files/nutrexin/designelemente/nutrexin-logo.jpg

Bitter im Mund, macht den Magen gesund

 

Löwenzahn, Artischocke, Enzian, Chicorée, Rucola und viele weitere Pflanzen und Gewürze enthalten Bitterstoffe, die die Verdauung anregen. Gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

  

Für viele Menschen, die mit Übergewicht, Blähungen, Verstopfung, saurem Aufstossen und anderen Verdauungsbeschwerden kämpfen, sind pflanzliche Bitterstoffe ein absolutes Muss. Bittere Lebensmittel aktivieren zum einen die Geschmacksrezeptoren im Mund, zum anderen ziehen sich die Schleimhäute zusammen und dehnen sich wieder. Dies trägt zum Abtransport von Giften und Bakterien im Mundraum bei, sowie zur Anregung von Säure im Magen durch welche sich die Darmflora verbessern kann. 

 

Was sind eigentlich Bitterstoffe?

Bitterstoffe kommen in der Natur in vielen Pflanzen vor. Früher waren bittere Pflanzen, wie zum Beispiel Chicorée und Artischocke deutlich bitterer im Geschmack. Dies hängt damit zusammen, dass die Bitterstoffe durch neue Technologien in der Landwirtschaft immer wie mehr aus den Pflanzen heraus gezüchtet werden. Dabei sind diese für unseren Organismus enorm wichtig. In Indien und China sieht man das anders. Dort bevorzugen die Menschen Nahrungsmittel, welche Bitterstoffe enthalten, weil sie erfrischen, anregen, wärmen und die Geschmacksnerven aktivieren.

 

Wie wirken Bitterstoffe?

Bitterer Geschmack stimuliert das vegetative Nervensystem und kurbelt damit Speichel sowie Verdauungssäfte an. Viele ältere Menschen profitieren von diesem Wirkungsmechanismus, da die Bildung von Verdauungssäften und Speichel oftmals verringert ist.

 

Entfaltung der besten Wirkung

Die Bitterwirkung beginnt bereits im Mund. Umso länger der Bitterstoff im Mund behalten wird, (1-2 Min.) desto süsser werden die Bitterstoffe. Deren Wirkung bleibt jedoch bestehen.

Bei Appetitlosigkeit ist wichtig, dass "bitteres" ca. 30 Minuten vor dem Essen eingenommen wird. Bei Verdauungsstörungen entfalten Bitterstoffe die beste Wirkung, wenn diese 30 Minuten nach dem Essen eingenommen werden.

Durch eine Überdosierung ist ganz individuell möglich, dass eine Verlangsamung der Verdauungstätigkeit entsteht. Deshalb ist es wichtig, dass Bitterstoffe gut dosiert werden.

 

Bitter und Ayurveda

In der ayurvedischen Ernährungslehre gehört bitter zu den sechs Geschmacksrichtungen (auch Rasa genannt). Bitteres gilt als Gegenpool zu Süssem, daher können diese auch dem Verlangen von Süssem entgegenwirken. Zudem fördern sie die Bildung von Basen im Körper. Die Eigenschaften kühlend, leicht und trocken vermehren Vata und können die Doshas von Pitta und Kapha vermindern.